Impressionen aus Stadt und Region

Weizbergkirche

Dekanats- und Wallfahrtskirche am Weizberg, der Schmerzhaften Gottesmutter geweiht. Die spätbarocke Kirche wurde 1757/58 vom Grazer Josef Hueber erbaut, Fresken (1771) von Josef Adam Ritter von Mölckh, Hochaltar (1771) von Veit Königer, Seitenaltäre (1771) und Kanzel (1775) von Jakob Peyer, am Hochaltar spätgotische Pietà-Gnadenstatue. An der um 1756 angelegten Doppelfreitreppe Statuen von Philipp Jakob Straub (1770) sowie ein Steinrelief mit der Ansicht des Vorgängerbaues. Am östlichen Stiegenaufgang eine hl. Nepomuk-Statue vom selben Künstler (1734).

Taborkirche (Hauptplatz)

Ältestes erhaltenes Bauwerk der Stadt. Die zum Großteil romanische St. Thomas-Kirche (Taborkirche), 1188 urkundlich erbaut, hat den hl. Thomas von Canterbury, genannt Becket, zum Schutzpatron. An der Außenseite Römersteine und Reste eines gotisches Kreuzigungsfreskos. Die Fresken in der Kirche entstanden zwischen 1200 und 1500. Von 1547 bis 1600 war die Taborkirche ein evangelisches Gotteshaus.

Schloss Radmannsdorf

erbaut von Otto und Christoph von Radmannsdorf um 1550. Spätrenaissance-Stil. Renaissancefenster über dem Haupteingang. Einrichtung des Rittersaales befindet sich im Landesmuseum Joanneum Graz. Trotz Umbauten für Amts- und Wohnräume wurde die Hauptfront im wesentlichen bewahrt. Heute Sitz des Bezirksgerichts.

Rathaus Weiz

Am 27. Oktober 1910 ist das Sparkassen- und Gemeindegebäude am Hauptplatz mit einem Festakt der Öffentlichkeit übergeben worden.

Schloss Thannhausen

Einer der schönsten steirischen Renaissanceschlösser in dreigeschossiger Rechtecksform mit Arkadenhof, Ecktürmen und Uhrturm-Dachreiter. Erbaut um 1585 durch Freiherrn von Teufenbach. Das Schloß beherbergt eine Waffen- und Urkundensammlung. Früher Sitz der Freiherren von Thannhausen, 1806 bis 1850 Verwaltungszentrum des Bezirkes Weiz, jetzt im Besitz der Reichsfreiherren von Gudenus. Im Ostflügel befindet sich die 1606 erbaute Kapelle mit einem bemerkenswerten Altarbild (1. Viertel 17. Jh.).

Feistritztalbahn

Schon seit 1911 schnauben Dampfzüge von Weiz durchs enge Feistritztal nach Birkfeld. Auf einer Länge von 25 km fährt die Schmalspurbahn über Viadukte und durch Tunnels vorbei an Feldern, Wäldern und duftenden Wiesen durch das romantische Tal. Gezogen von einer alten Dampflokomotive ist die Bahn als "Bummelzug" im Sommer die Attraktion für Gäste aus nah und fern.

Steirische Apfelstraße

Über 24 km idyllische Landstraße, zwischen riesigen Apfel- bzw. Obstanlagen, durch kleine Dörfer bietet die Apfelstraße dem Besucher besonders im Mai zur Blütezeit und im Herbst zur Erntezeit einen besonders reizvollen Anblick. Natürlich gibt es auch einige rustikale Buschenschenken und Bauern, die ihre Produkte an Besucher gerne verkaufen.

Graßlhöhle

Westlich von Weiz eröffnet sich ein unterirdisches Zauberland. Die Graßlhöhle mit ihrem faszinierenden Tropfsteinpanorama zählt noch zu den letzten Wundern der Natur. Sie ist die älteste Schauhöhle Österreichs. Die Höhle ist leicht begehbar, daher auch für Kinder und ältere Menschen geeignet (Höhlenführungen von April bis Oktober)
Telefon: +43 (0) 3172/67 328

Raabklamm

Das Naturschutzgebiet Raabklamm verläuft am linken Raabufer von der Erlenau nächst der Schmelz in Arzberg bis zum Gipfel des Gösser. Zwei Waldtypen sind für diese Klamm bezeichnend: die Auenwälder und die erikareichen Föhren- und Fichtenwälder. Die Raabklamm mit ihren vielfältigen Lebensräumen beherbergt auch eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt.

Weizklamm

Wildromantische, 2,9 km lange Klamm. Sie zählt zu den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten der Umgebung mit über 200 m hohen, senkrecht aufsteigenden Felswänden, in denen es kleine Tropfsteinhöhlen gibt. Nicht zu Unrecht wird die vom Weizbach durchflossene Klamm, die erst durch den Bau der Verbindungsstraße Weiz nach Passail um die Jahrhundertwende für den Verkehr erschlossen wurde, als das "Kleine Gesäuse" bezeichnet.