Moderne Holzheizungen

Neue Fördersätze für moderne Holzheizungen in der Stadtgemeinde Weiz ab 1.01.2016

Gefördert werden:

  • händisch beschickte Biomasezentralheizungen, Scheitholzgebläsekessel mit Pufferspeicher
  • automatisch beschickte Biomassezentralheizungen, Hackgut-Pelletsfeuerungen

 Wer kann diese Förderung beanspruchen:

  • private Haushalte
  • Gewerbebetriebe
  • Landwirtschaftliche Betriebe

 Technische Voraussetzungen:

  • Die Anlage muss typengenehmigt laut FAGVO LGBL. 33/1992 (Stmk. Feuerungsanlagen-Genehmigungsverordnung) sein. Die Anlage muss von konzessionierten Unternehmen installiert werden.
  • Für Scheitholzgeblösekessel muss ein Pufferspeicher installiert werden, der einen Mindestinhalt von 40 l kW Kesselnennleistung aufweist.
  • Unterschreitet der Scheitholzgebläsekessel bei schwachlast (30% der Nennleistung) die Greznwerte laut Steiermärkischer FAGVO LGBL. 33/1992, ist kein Pufferspeicher erforderlich (dieser Prüfnachweis kann vom Anlagenhersteller angefordert werden).
  • Gefördert werden ausnahmslos Holzspezialkessel - keine Universalkessel.

Förderungseinreichung:

  • Stadtbauamt Weiz

Nachweis:

  • Rechnungskopie der Material- bzw. Investitionskosten sowie Kopie der Zahlungs- oder Rechnungsbestätigung

Förderungshöhe:

  • Für Scheitholzheizungen oder Pellets-Etagenheizungen: € 800,00
  • Für Pellets- oder Hackschnitzel-Zentralheizungen: € 1.000,00

Anrechenbare Investitionen:

  • für Hackgut-Pelletsanlagen: Kesselanlagen inkl. Fördereinrichtung und Kesselregelung
  • für Scheitholzgebläsekessel: Kesselanlage inkl. Pufferspeicher und Kesselregelung

Voraussetzung für die nicht rückzahlbare Direktförderung der Stadtgemeinde Weiz:

Die Anlagen müssen der Stmk. Feuerungsanlagen-Genehmigungsverordnung in der letztgültigen Form entsprechen. Nach 2 Jahren ab Gewährung der Förderung ist über den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage ein Attest des zuständigen Rauchfangkehrermeiseters oder eines befuten Sachverständigers der Stadtgemeinde Weiz unaufgefordert vorzulegen.