Handystrahlenmessung

Elekromagnetische Felder und öffentliche Gesundheit

Die Mobiltelefonie ist heute auf der ganzen Welt verbreitet, nahezu jeder Mensch besitzt mittlerweile ein Mobiltelefon oder ein sogenanntes Smartphone. Diese drahtlose Technologie stützt sich auf ein ausgedehntes Netz fester Antennen, genannt Basisstationen, um Informationen mittels Hochfrequenz (HF)signalen zu übermitteln.

Es werden immer wieder Bedenken wegen möglicher Gesundheitfolgen durch die durch drahtlose Technologien erzeugten HF-Felder geäußert. Die Stadt Weiz setzt sich zum Ziel diese Entwicklung genau im Auge zu behalten, die Bürger über neueste Forschungsergebnisse zu informieren und aktive Kontrollmaßnahmen zu setzen. Eine solche Maßnahme ist zum Beispiel die regelmäßige Messung der Handystrahlung in Gleisdorf und Weiz. Die aktuellen Daten der letzten Messung sind weiter unten ersichtlich.

Mehrere Studien der WHO (World Health Organisation) widmen sich ausführlich den Bedenken über mögliche Gesundheitsfolgen von drahtloser Technologie. Hier sei beispielsweise nur eine  Studie aus dem Jahr 2006 zitiert in der folgende Schlussfolgerung gestellt wird:

"Berücksichtigt man die sehr niedrigen Feldstärken und die bisher vorhandenen Forschungsergebnisse, lässt sich kein überzeugender wissenschaftlicher Beleg dafür finden, dass sich die schwachen HF-Signale von (Handy)Basisstationen und drahtlosen Netzwerken nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirken" (WHO Fact Sheet Nr. 304, Mai 2006).

In Österreich beschäftigt sich das Forum Mobilkommunikation (FMK) mit dieser Thematik. Auf der Homepage des FMK sind aktuelle Grenzwerte und neueste Studien zu diesem Thema abrufbar: http://www.fmk.at

Die Grenzwerte für Österreich liegen derzeit bei:

  • 10 W/m² für UMTS (1900 - 2025 MhZ - Handy und 2110 - 2170 MHz - Basisstation)
  • 9 W/m² für GSM 1800 (1710 - 1785 MHz - Handy und 1805 - 1880 MHz - Basisstation)
  • 4,5 W/m² für GSM 900 (880 - 915 MHz - Handy und 925 - 960 MHz - Basisstation)