Geminihaus

Geminihaus

Das englische Wort „Gemini“ – auf deutsch „Zwilling“ – verweist auf die Doppelfunktion des Hauses. Es dient nicht nur dem Wohnen, sondern es erzeugt auch Strom. Das Geminihaus erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Es ist daher ein Plus-Energie-Haus und wird auch „Sonne-Wohn-Kraftwerk“ genannt. Für die aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie dreht sich das Haus mit der Sonne.


Das Gemini Haus ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt in Bezug auf die Energieeffizienz, es fügt sich auch harmonisch in die örtliche Infrastruktur ein. Das Haus wurde 2001 fertiggestellt und wurde 2001 mit dem österreichischen Solarpreis ausgezeichnet. 


Das Gemini Haus in den Medien

StR Mag. Oswin Donnerer und Architekt DI Erwin Kaltenegger begrüßten das Kamerateam und erklärten dem Produktionsteam das Funktionsprinzip dieses futuristischen Hauses.

Ein internationales Kamerateam unter der Leitung von Alfred Vendl, Regisseur für Universum-Sendungen, filmte 2006 in Weiz das Geminihaus. Die Aufnahmen wurden vom Engländer Kevin Flay, Spezialist für Nah- und Detailaufnahmen und einem der weltbesten Kameraleute für Naturfilme, gemacht. Flay sowie das ganze Filmteam zeigten sich sehr beeindruckt vom Geminihaus, dessen Drehmechanismus und elektronische Steuerung kürzlich generalsaniert worden sind. Die Aufnahmen, die für eine Co-Produktion des ORF mit Arte TV für Universum gedreht wurden, werden in einer dreiteiligen Sendereihe mit dem Titel "Nature - Tec" ab 17.10.2006 im Fernsehen zu sehen sein. Danach wird die Produktion weltweit verkauft und der Filmbeitrag mit dem Weizer Geminihaus wird in sehr vielen Ländern zu sehen sein.