Fair Trade Logo

Was ist Fair Trade?

Strategie zur Armutsbekämpfung:

eine Welt, in der alle Kleinbauernfamilien und PlantagenarbeiterInnen in Entwicklungsländern nachhaltig ein sicheres und menschenwürdiges Leben führen und ihre Zukunft selbst gestalten können.

Bessere Arbeitsbedingungen für die Bauern im globalen Süden:

Produkte mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel sichern auch lohnabhängigen ArbeiterInnen auf Plantagen, Blumenfarmen oder in Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben Vertrauen und Sicherheit für die Zukunft. Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, Arbeitsschutz oder Vereinigungsfreiheit stärken das Selbstwertgefühl der Einzelnen.

Schutz der Umwelt:

Umweltschutz ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt im Fairen Handel, weil dieser das Wohlergehen, die Gesundheit und den Lebensunterhalt der Menschen beeinflusst, die auf dem Land arbeiten und leben. Im Fairen Handel sind der Einsatz von gentechnisch-modifiziertem Saatgut sowie der Einsatz von hochgiftigen Agrochemikalien verboten. Die Kleinbauernfamilien werden finanziell unterstützt, ihre Produktion auf biologische Anbaumethoden Schritt für Schritt umzustellen, Wiederaufforstung zu betreiben, Wasser zu sparen und sich ökologisch fortzubilden.

Die Stadt Weiz unterstützt FAIRTRADE in vielfältiger Weise:

Im Rahmen des Projektes „FairYoungStyria - unsere globalen Ziele 2015+" erhielten 50 Jugendliche die Gelegenheit, sich mit aktuellen Herausforderungen und Problemen der Entwicklungspolitik auseinanderzusetzen. Die beiden Projekte „Fair MEATs Quality" und „Wenn Bauer kein Beruf mehr ist..." wurden von zwei Schülergruppen der HLW Weiz konzipiert und sollen in den nächsten Monaten einerseits das Bewusstsein für die Probleme der Massentierhaltung schärfen und damit zu einem bewussteren Konsum und Einkauf von Fleischprodukten führen.

Andererseits soll mittels Stärkung des Bauernmarktes und der Möglichkeiten der Direktvermarktung bäuerlicher Produkte dem Bauernsterben einen wirksamen Riegel vorgeschoben werden. Ein ganzheitliches Konzept von Umfragen, Verkostungen bis hin zu Vorträgen und Radiobeiträgen soll das Bekenntnis für Qualität und Fairness im Handel steigern sowie die Regionalität beim Kauf von Lebensmitteln in den Vordergrund stellen.

Im Rahmen der Fairtrade-Tage wurden Schüler und Schülerinnen Fairtrade-Konzepte und Ideen nähergebracht. Spielend wurde Ihnen bewusst gemacht, wie Fairtrade helfen kann, Ungerechtigkeiten und Armut in der Welt zu reduzieren. 


Kooperationen mit dem Welthaus Graz und dem Land Steiermark

Auszeichnung durch das Land Steiermark und Welthaus Graz für die Fairtrade-Aktionen des Weizer Umweltreferates: StR Mag. Oswin Donnerer, GR Barbara Kulmer bei der Preisverleihung durch Landtagspräsidentin Barbara Gross.

Auszeichnung durch das Land Steiermark und Welthaus Graz für die Fairtrade-Aktionen des Weizer Umweltreferates: StR Mag. Oswin Donnerer, GR Barbara Kulmer bei der Preisverleihung durch Landtagspräsidentin Barbara Gross.