Geschichte des Ortsteils Krottendorf

Mit 1. Jänner 2015 schlossen sich die Gemeinde Krottendorf und die Stadtgemeinde Weiz im Rahmen der Gemeindestrukturreform zusammen. Die Gemeinde Krottendorf, bestehend aus den Katastralgemeinden Krottendorf, Preding, Reggerstätten, Farcha, Büchel und Nöstl, wurde damit zum Ortsteil der neuen Stadt Weiz.

Der Ortsteil Krottendorf umfasst eine Gesamtfläche von 12,43 km². Derzeit leben 2.433 Bewohner in unserem Ortsteil.


Der Name Krottendorf wird auf einen Ritter Chroto zurückzuführen sein, der auf römerzeitlichem Siedlungsboden zwischen Krottendorf und Regerstätten einen Meierhof besaß und zum Gründer des Dorfes wurde.

Die Siedlung Krottendorf, 1403 erstmals urkundlich genannt, reicht mit ihrer einzeiligen Anlage an der alten Römerstraße von Unterfladnitz zum Weizberg auf jeden Fall ins 12. Jahrhundert zurück. Ein römerzeitlicher Grabsteinsockel wurde 1851 in Regerstätten ausgegraben, und in der Kirchplatzmauer am Weizberg eingefügt.

1849 entstand die Gemeinde Krottendorf durch die Zusammenziehung der damaligen Steuergemeinden bzw. heutigen Katastralgemeinden Büchel, Farcha, Krottendorf, Nöstl, Preding und Reggerstätten.

Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich der Ort von einer reinen Agrargemeinde zu einer Gewerbe- und Industriegemeinde . Die Bedeutung der Landwirtschaft ist seit 1945 über 60 % gesunken, dafür bieten die verschiedenen Betriebe in Krottendorf heute über 1450 Arbeitsplätze. Somit ergab sich auch ein starker Siedlungszuwachs, der eine steigende Einwohnerzahl mit sich brachte (1951: 1355 Einwohner | 2002: 2159 Einwohner)

Das Gemeindeamt wurde im Jahr 1977 bezogen und bildet jetzt mit dem im Jahre 1980 errichteten Kindergarten sowie den Teichanlagen das Zentrum des Ortsteils Krottendorf.