Beteiligungsstrategie Junges Weiz (LA21)

Den Verantwortlichen der Stadt Weiz ist bewusst, dass „Jung sein“ vor allem ein Lebensgefühl ist. DIE Jugend und dazu passende Standardrezepte gibt es nicht. Deshalb braucht es viele „Möglichkeiten“, um die e5-Gemeinde Weiz für junge Menschen mit ihren Orientierungen und Stärken sichtbar und attraktiv zu machen. Diesem Leitgedanken der Bedürfnisorientierung folgend, erfolgte bereits eine fundierte Erforschung der Bedürfnisse der jugendlichen Generation mit Befragungen, Einzelinterviews und Fokusgruppen. Die Ergebnisse ließen ein mehrschichtiges Bild der Jungen Stadt Weiz entstehen. Diese Erkenntnisse und die Orientierungen als e5-Stadt führten letztendlich zur Projektentwicklung.

Ziele und Zielgruppen:
Projektziel ist die bedürfnisorientierte Verbindung der jugendrelevanten Handlungsfelder Kultur und Identität, Soziales Netzwerk und Wirtschaft über die Querschnittsthemen Ökologie, Mobilität und Partizipation. Die Mobilisierung der jungen Zielgruppen soll über ihre eigene Bedürfnisorientierung und einer ihrer Identität entsprechenden Form der jungen Kommunikation erfolgen. Die Stadt Weiz soll als lebendiges, attraktives und vor allem chancenreiches regionales Zentrum für Jugendkultur, Bildung, Ausbildung und Arbeit wahrgenommen werden, das jungen Menschen eine Vielfalt an Möglichkeiten in einem nachhaltig ökologisch orientierten Lebensumfeld bieten kann.

Projektzusammenfassung:
Das Projekt „Beteiligungsstrategie Junges Weiz“ soll durch Fokussierung auf die fünf eruierten Handlungsthemen (1) Kultur & Identität, (2) Bildung, Wirtschaft & Arbeit (3) Soziale Netzwerke, (4) Mobilisierung, Partizipation & Nachhaltigkeit sowie (5) Ökologie & Mobilität und der inhaltlich abgestimmten Vernetzung zu laufenden und neu geplanten Projekten mit der Zielgruppe Jugendliche zu zumindest drei nachhaltig wirksamen Umsetzungen führen. Informieren – mitreden – mitplanen und mitgestalten - wird in allen fünf Handlungsfeldern dieses Projektes forciert. Dabei wird ein Mix an verschiedensten Partizipations- und Kommunikationsinstrumenten eingesetzt. Neben dem Einsatz klassischer Beteiligungsinstrumente zur Mobilisierung von Jugendlichen und einer begleitenden öffentlichen Kommunikation des gesamten Projektprozesses nach außen (Bevölkerung, Anspruchsgruppen) sollen als Ergebnis aus diesem Projekt auch neue Möglichkeiten der „jungen Kommunikation“ eruiert und in die bestehende Stadtkommunikation nachhaltig implementiert werden.

Prozessgestaltung und -organisation:

  • Workshops zur Prozessgestaltung und -organisation mit Jugendgemeinderat, Stadtverwaltung und -politik. Einrichtung einer Steuergruppe. Prozessplan.
  • Beteiligung des Jugendgemeinderates bzw. des neuen institutionalisierten Jugendbeteiligungsnetzwerkes an allen Projektentwicklungen.
  • Online-Befragungen zu den projektrelevanten Handlungsfeldern und Inhalten, deren Ergebnisse als Input für Beteiligungsinstrumente und Kommunikationsmaßnahmen dienen:
  1. Befragung zu Jugendbeteiligung, Mediennutzung und Bildung, Ausbildung, Arbeit;
  2. Befragung zu Jugendkultur, Treffpunkten, Sport und Area 52
  • Intensive Kommunikation der Befragungsergebnisse (Stadtzeitung, Pressearbeit, direkte digitale und briefliche Kommunikation).
  • Laufende, inhaltliche Abstimmung mit Projektträgern und -akteuren von weiteren Projekten (Wirtschaftsinitiative 2020, FemCoop Plus, Neue Impulse für Weiz-Nord-Umland).

Zeitplan:
von 01.01.2017 bis 30.06.2018



Beschreibung der Teilprojekte:

application/pdf go_folder.pdf (1,2 MiB)