Nachhaltig zum Arbeitsplatz und zurück

Jeden Tag kommt es in den Städten in den Stoßzeiten zu verstopften Straßen und damit zur Luftverschmutzung, CO2- Emissionen, Lärm und Unfällen. Ursachen dafür, dass das Auto für die tägliche Fahrt zur Arbeit benutzt wird, gibt es viele: kulturelle Gewohnheiten, der heutige Lebensstil, Zersiedelung, unzureichende intermodale Systeme oder schlechte Infrastruktur im öffentlichen Verkehr.

Im Rahmen des Projekts SMART COMMUTING soll die Koordination zwischen öffentlichen Verkehrsbetrieben, Vertretern der Stadtgemeinde und anderen Stakeholdern gefördert werden, um einen ganzheitlichen Ansatz zur Planung eines energieeffizienten Verkehrs in städtischen Gebieten zu entwickeln. Wichtig dabei ist sich nicht nur auf die Stadt Weiz zu beschränken, sondern die gesamten umliegenden Gemeinden und Gebiete zusammenzufassen und dadurch eine bessere Planung eines nachhaltigen Verkehrs zu erreichen.

Der "letzte Meter" im fokus

Im Mittelpunkt stehen die Pendler und der sogenannte „Letzte Meter“. Die Stadt Weiz ist neben Zadar aus Kroatien, Hranice aus Tschechien, Szolnok aus Ungarn, Velenje und die Region Koper aus Slowenien, Partner des Projekts unter der Leitung von Rimini in Italien. Die wissenschaftliche Leitung obliegt der Universität von Venedig und der Technischen Universität von Wien.

Im Rahmen des Projekts wird Weiz als Pilotaktion die sog. „letzten Meter“ in den Fokus der Arbeit stellen. Das Projekt läuft von Juni 2017 bis Mai 2020. Das Ergebnis wird eine transnationale Strategie zur Veränderung des Pendlerverhaltens in Richtung sanfte Mobilität sein. Das Gesamtbudget des Interreg Central Europe Programms SMART COMMUTING beläuft sich auf € 1.555.337,00

Davon werden rund € 119.310,00 für die Umsetzung des Projekts in der Stadt Weiz zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Projekt SmartCOM:

SMART COMMUTING


Ausschreibung im Rahmen des Projektes "Smartcom"

Einladung zur Angebotslegung für einen Seminarraum inkl. Verpflegung

Bürgermeisterkonferenz und Fachseminar SmartCom 18.09.2018

Dauer der Veranstaltung: 13:00 – 17:30 Uhr (Aufenthalt bis mind. 18:00 Uhr)

Folgende Leistungen werden benötigt:

1 Seminarraum inkl. Verpflegung und Bar/Loge für ca. 30-40 Personen (Pos. 1 – 3)

Pos. 1: Raumausstattung

  • Tische und Sessel
  • Beamer inkl. Leinwand
  • Anschlüsse: Notebook - HDMI, VGA oder Apple iPad (Apple Lightning Digital AV Adapter)
  • WLAN
  • Strom, eventuell Verteilersteckdosen
  • Lautsprecher
  • Mikrofon

Pos. 2: Leistungen

  • Einmaliger Organisationstermin vor Ort bis min. 1 Woche vor der Veranstaltung
  • Technische Dienstleistung und Betreuung während der Veranstaltung
  • Stellung von 1-2 Mitarbeitern zur Sicherstellung des reibungslosen Ablaufes (z.B. Kellnern, Abräumen, Gästeinformation) während der Veranstaltung
  • Selbstständige Auf- und Abbauarbeiten im Zuge der Veranstaltung

Pos. 3: Verpflegung

Übersicht der Verpflegungsanforderungen:

  • Laufend Getränke
  • 1x kleines Mittagsmenü (nur Hauptspeise)
  • 2x Kaffeepause inkl. Kuchen/Plundergebäck
  • 1x Brötchen für den gemeinsamen Ausklang

Ausschreibung für die inhaltliche und fachliche Projektbetreuung auf verkehrsplanerischer Ebene

im Rahmen des Interreg Central Europe Programmes

„SMART COMMUTING“

Projektgesamtlaufzeit

01.06.2017 – 31.05.2020

Eignung

Der Anbieter muss seine Eignung und die Erfahrung in der Abwicklung von EU- Projekten, insbesondere Interreg/ETZ nachweisen. (Nachweisblatt beiliegend)

Leistungszeitraum

Ab sofort, für den gesamten Projektzeitraum nach Auftragserteilung 

Auftragswert

Max. € 45.150,- für die Gesamtlaufzeit

Ausschreibungsgegenstand

Die Aufgabenbereiche umfassen die inhaltliche und fachliche Begleitung als externe/r VerkehrsexpertIn in den Arbeitspaketen:

WP T1:

 Erstellung einer SWOT Analyse für die FUA (Functional Urban Area) von Weiz

 Mitgestaltung der gemeinsamen Transnationalen Strategie der Projekt Partner auf Basis der erarbeiteten SWOT Analyse

WP T2:

 Gemeinsame Strategien zu entwickeln und praktikable Lösungen zu fördern, die in der Lage sind, aktuelle Pendlerverhalten zu ändern, die auf fossilen motorisierten Privatfahrzeugenverwendung beruhen

 Einbindung in einen Kompetenzaufbau / Trainingsprozess, der sich darauf konzentriert, wie das FUA - Konzept im Mobilitätsbereich funktioniert. "Entwicklung und Umsetzung eines Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP)

WP T3:

 Mitarbeit im Entwurf eines gemeinsamen SUMPs auf FUA-Ebene

 Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Nutzung bestehender Eisenbahninfrastruktur für den Personenverkehr (eine Art Straßenbahn)

Sonstiges:

 Regelmäßige Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Stadtgemeinde Weiz über den Projektfortschritt

 Planung und Vorbereitung von Workshops

 Teilnahme an Projektpartnermeetings

 Laufende inhaltliche Evaluierung des Projektfortschritts;

 Die Arbeitssprache internationaler Ebene ist Englisch (in Wort & Schrift)