Schießstattweg

Die ältere bürgerliche Schießstätte befand sich in der seinerzeitigen Brandflur, etwa da, wo der Moarhofweg den Schießstattweg kreuzt. Die spätere Schießstätte war im ehemaligen Garten des Schlosses Radmannsdorf beim nordseitigen Turm. Deswegen waren anfangs der nördlich vorbeiführende und dann der ostwärts vorüberführende Weg Schießstattgasse und der Turm einfach "Schießstatt-Turm" benannt worden - heute der so genannte "Rote Turm" in der Kapruner-Generator-Straße.

Die sonntägliche Knallerei belästigte die Anrainer, die Schießstätte übersiedelte in Steinbruchnähe. Mit der Ausdehnung des Schotterwerksbereiches war auch dort kein Bleiben mehr. Die Schießstätte entstand in unserer Zeit wieder im Süden der Stadt, nahe dem Ort, wo vor mehr als hundert Jahren das Bürgerkorps sich im Schießen übte und seinen Schützenkönig kürte.

Der Schießstattweg erhielt 1967 seinen Namen.