Geschichte des Ortsteils Krottendorf

Der Name Krottendorf wird auf einen Ritter Chroto zurückzuführen sein, der auf römerzeitlichem Siedlungsboden zwischen Krottendorf und Regerstätten einen Meierhof besaß und zum Gründer des Dorfes wurde.

Die Siedlung Krottendorf, 1403 erstmals urkundlich genannt, reicht mit ihrer einzeiligen Anlage an der alten Römerstraße von Unterfladnitz zum Weizberg auf jeden Fall ins 12. Jahrhundert zurück. Ein römerzeitlicher Grabsteinsockel wurde 1851 in Regerstätten ausgegraben, und in der Kirchplatzmauer am Weizberg eingefügt.

1849 entstand die Gemeinde Krottendorf durch die Zusammenziehung der damaligen Steuergemeinden bzw. heutigen Katastralgemeinden Büchel, Farcha, Krottendorf, Nöstl, Preding und Reggerstätten.

Nach dem 2. Weltkrieg wandelte sich der Ort von einer reinen Agrargemeinde zu einer Gewerbe- und Industriegemeinde . Die Bedeutung der Landwirtschaft ist seit 1945 über 60 % gesunken, dafür bieten die verschiedenen Betriebe in Krottendorf heute über 1450 Arbeitsplätze. Somit ergab sich auch ein starker Siedlungszuwachs, der eine steigende Einwohnerzahl mit sich brachte (1951: 1355 Einwohner | 2002: 2159 Einwohner)

Das Gemeindeamt wurde im Jahr 1977 bezogen und bildet jetzt mit dem im Jahre 1980 errichteten Kindergarten sowie den Teichanlagen das Zentrum des Ortsteils Krottendorf.

Ehrenbürger & Ehrenringträger

EhrenbürgerInnen:

Waltraud Klasnic, LH a.D. (März 2004)
Manfred Gingl (März 2004)
Friedrich Gingl (März 2004)

Ehrenringträger:

Rupert Buchberger, Bgm. a.D. (November 1989, † Jänner 1994)
Werner Freigassner (März 2004)
Franz Frieß (Dezember 2014)
Friedrich Geissler (März 2004)
August Greiner (März 2004) 
Johann Hagner (März 2004, † November 2010)
Ing. Johann Hagner jun. (März 2004, † Juni 2011)
Johann Harb (Juni 2010)
Josef Herbinger (Juni 2010)
Johann Hutter (März 2004)
Roman Neubauer (Dezember 2014)
Vinzenz Perner (März 2004, † Dezember 2011)
Franz Raith (Dezember 2014)
Anton Reisinger (März 2004)
Johann Reisinger, Bgm. a.D. (Mai 2005)
Heinz Reiter (Mai 2005, † Mai 2010)
Franz Rosenberger (Dezember 2014)
Hans-Peter Siegl (Juni 2010)
Johann Sorger (März 2004, † April 2004)
Franz Steindl (März 2004, † August 2009)
Franz Zöhrer (Dezember 2014)