Anton Siuschegg, * 16.5.1875 in Weiz, † 13.11.1936 in Klagenfurt, Regimentstambour.



Am 16. Mai des Jahre 1875 war Johann Seyschegg, Schreiber beim k. k. Notar, und seiner Gattin Maria, Tochter des Mosdorferschen Schmiedgesellen Klösch, ein Sohn geboren worden: Antonius Johannes.



Anton Siuschegg erlernte zunächst das Hafnergewerbe und trat noch vor seiner Militärzeit in die Musikkapelle des Grazer Bürgerkorps ein. Allgemeiner Beliebtheit erfreute sich der junge, talentierte Musiker, der schon in Weiz das Flügelhorn meisterlich beherrschte und des öfteren Soli vortragen musste. Später gab es kein Instument, das der junge Künstler nicht kannte, und schon im Alter von zwanzig Jahren schrieb er beliebte Schrammelmusik. Die aktive Dienstzeit leistete Anton Siuschegg beim Infanterieregiment Nr. 27 ab; bald nach seiner militärischen Ausbildung ging ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung:
1965 wurde zwischen dem Männerchor "Amicitia Bracht" (Bracht ist ein kleiner Ort nördlich von Brüggen, einer Stadt nordwestlich von Düsseldorf, Nordrheinwestfalen) und dem Singverein Weiz eine Partnerschaft abgeschlossen. Diese Partnerschaft wurde 1981 durch die Benennung einer neu errichteten Straße zwischen Kapruner-Generator-Straße und Schillerstraße dokumentiert.

Franz Thiel (1901 - 1950) war Hauptschuldirektor und hat sich darüber hinaus als Gemeinderat um Weiz sehr verdient gemacht.



1954 wurde die Personalhausgasse in Franz-Thiel-Gasse umbenannt.

Georg Schmiedel, * 11.9.1855 in Wien, 24.2.1929 in Wien, Lehrer.



Der Schulinspektor Georg Schmiedel gab gemeinsam mit seinem Wanderkollegen, dem Kaufmann Simon

Katz, durch ein Inserat in der Arbeiter-Zeitung von 22., 23. und 24. März 1895 den Anstoß zur Gründung des Touristenvereins "Die Naturfreunde".
Schmiedels Ehrgeiz war es, die vom tristen Dasein geschwächten und entmutigten Menschen in die Natur hinaus zu führen, sie "frische Luft" atmen zu lassen, und "aus Arbeitstieren Arbeitsmenschen" zu machen.


Manchen führenden Sozialdemokraten war das zunächst nicht ganz geheuer, da sie fürchteten, die Arbeiter könnten dadurch dem gewerkschaftlichen und politischen Engagement entzogen werden. "Ich hab's mir gleich gedacht, dass Sie der Narr sind"

Hans Sutter, * 13. Dezember 1814 in Weiz, 21. Februar 1888 ebenda, Musikerzieher und Komponist



Der 1560 in Mößkirch in Baden geborene Johann Sutor ist der erste in der Reihe der uns bekannten Sutter, die darauf hielten, ihren Erstgeborenen Johann zu taufen.



Einer der Nachfahren, Andreas, hatte sich der Überlieferung nach 1797, aus Gonobitz zuwandernd, in Weiz im Hause Nr. 62 (Göttelsbergweg 8) niedergelassen und im Jahr darauf gemeinsam mit seiner jungen Frau um den Wert von 970 Gulden von dem Maurermeister Anton Holzerbauer das ehemals Träressche Tischlerhaus 69 (Hauptplatz 10) laut Tauschvertrag vom 10. Juli 1798 erworben. Andreas Sutter, "bürgerlich personell Seifensieder", war mit d
Josef Schaffer (* 1897, † 1944), Regierungsinspektor.



Der gebürtige Judenburger war zur Dienstleistung als Kassenleiter an die Bezirkshauptmannschaft (damals Landratsamt) Weiz versetzt worden. Im Zusammenhang mit dem Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 kam es wieder zu großangelegten Verhaftungen vermeintlicher und tatsächlicher Gegner des Nationalsozialismus.
In Weiz wurde Josef Schaffer zusammen mit dem ehemaligen Landtagspräsidenten Dr. A. Enge, dem ehemaligen Weizer Bürgermeister Siegfried Esterl und Franz Glier verhaftet und in das Bezirksgericht Weiz, von da in das Gefängnis am Paulustor in Graz gebracht.  

Während Esterl und Enge bald wieder auf freiem Fuß waren, wurde der bereits aus politischen Gründen vom Magistrat Graz nach Weiz zum Landratsamt strafversetzte Beamte Josef Schaffer in das KZ Dachau überstellt, wo er ums Leben kam.



Die Josef-Scha

Lediglich der Name des schmalen Gässchens erinnert daran, dass an seinem Anfang ein Kaffeehaus war: erst Café Walser, dann bis in unsere Tage das Café Merganz. Heute bietet hier - sozusagen dem Gassennamen entsprechend - eine grosses Kaffee-Fachgeschäft seine Produkte aus aller Welt an.



Die Kaffeehausgasse zählt zu den ersten Staßen, die einen amtlichen Namen erhielten. Am 19. September 1883 beschloss der Weizer Gemeinderat, einigen Straßen, Gassen und Plätzen eigene Namen zu geben, so auch der Kaffeehausgasse. 

Karl Schönherr, * 24. Februar 1867 in Axams, Tirol, † 15. März 1943 in Wien, Arzt und Schriftsteller.

Karl Schönherr studierte Philosophie und Medizin in Wien und Innsbruck, wo er sich der Bewegung "Jung-Tirol" anschloss; er war bis 1905 als Arzt in Wien tätig. Schönherr schrieb zunächst humorvolle Dialektgedichte und Erzählungen im Stil von Ludwig Anzengruber, später Problemstücke. Seine naturalistischen Dramen und Erzählungen sind von symbolischen und expressiven Elementen durchsetzt und durch ihre starke Bindung an Tiroler Landschaft, Geschichte, Mundart und Volksstücktradition bestimmt. Mit Stücken wie "Glaube und Heimat" (1910) oder "Der Weibsteufel" (1914, verfilmt 1916 als "The She-Devil") sowie mit Inszenierungen an der Tiroler Exl-

Ludwig Schlacher, * 4.8.1856 in Altenmarkt, † 14.11.1925 in Weiz, Buchhalter.



Am 4. August 1856 wurde Ludwig Schlacher in Altenmarkt geboren, besuchte die Volksschule zunächst in Altenmarkt, dann in Fürstenfeld und trat anschließend mit den ersten Schülern in die eben gegründete Landesbürgerschule zu Fürstenfeld ein. Danach besuchte er die Handelsschule Dr. Fink in Graz, von wo er, noch nicht 20-jährig, nach Weiz kam; mit unserem Ort verbanden ihn ja mehrfache verwandtschaftliche Beziehungen. Sein Fleiß, seine Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit mag den Initiator zur Gründung der Sparkasse in Weiz, Johann Pichler, nun sein erster Arbeitgeber, zu dem wohl nicht leicht gefassten Entschluss bewogen haben, nach dem Tod des bisherigen Buchhalters der Sparkasse Ludwig Schlacher die größere Aufgabe der Geschäftsführung der Sparkasse anzuvertrauen. Am 10. Juli 1877

Die Sandgasse zählt zu den ältesten bekannten Wegnamen in Weiz. Sie wird bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Quellen erwähnt. Ob sich der Name von der Beschaffenheit des rezenten Bodens, von Anschwemmungen, von einer Sandrumpel oder einer anderen Bedeutung ableitet, ist bis heute nicht bekannt.

Die ältere bürgerliche Schießstätte befand sich in der seinerzeitigen Brandflur, etwa da, wo der Moarhofweg den Schießstattweg kreuzt. Die spätere Schießstätte war im ehemaligen Garten des Schlosses Radmannsdorf beim nordseitigen Turm. Deswegen waren anfangs der nördlich vorbeiführende und dann der ostwärts vorüberführende Weg Schießstattgasse und der Turm einfach "Schießstatt-Turm" benannt worden - heute der so genannte "Rote Turm" in der Kapruner-Generator-Straße.



Die sonntägliche Knallerei belästigte die Anrainer, die Schießstätte übersiedelte in Steinbruchnähe. Mit der Ausdehnung des Schotterwerksbereiches war auch dort kein Bleiben mehr. Die Schießstätte entstand in unserer Zeit wieder im Süden der Stadt, nahe dem Ort, wo vor mehr als hundert Jahren das Bürgerkorps sich im Schießen übte und seinen Schützenkönig kü

Johann Christoph Friedrich von Schiller, 1802 geadelt (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar) war ein deutscher Dichter, Dramatiker, Philosoph sowie Historiker. Er gilt als der bedeutendste deutsche Dramatiker. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Auch als Lyriker war er sehr erfolgreich, seine Gedankenlyrik wurde exemplarisch, und seine Balladen zählen zu den beliebtesten deutschen Gedichten.


Er ist neben Goethe, Wieland und Herder der wichtigste Vertreter der Weimarer Klassik.




Geboren am 10.11.1759 in Marbach (Württemberg) als Sohn des Militärwundarztes J.C. Schiller. Kindheit und Jugend in ärmlichen Verhältnissen. Dorfschule, Lateinschule, auf Befehl des Herzogs Karl Eugen 1773 Eintritt in die Karlsschule, dort Medizinstudium ab 1776. 1780 Regimentsmedicus in Stuttgart. Arrest und Schreibverbot wegen Aufführung d

Johann Schlacher (* , † 23. September 1931), Hotelier, Bürgermeister des Marktes Weiz 1905 - 1919.


Johann Schlacher war seit 1897 im Gemeinderat des Martes Weiz tätig. Nach dem Tod seines Vorgängers wurde er 1905 zum Bürgermeister gewählt. Im Jahre 1916 bat Schlacher aufgrund seiner stark angegriffenen Gesundheit, vom Amt des Bürgermeisters beurlaubt zu werden. Gewerke Moriz Mosdorfer wurde als geschaftsführender Bürgermeister angelobt.


 



Ludwig Schlacher, * 4.8.1856 in Altenmarkt, † 14.11.1925 in Weiz, Buchhalter.



Am 4. August 1856 wurde Ludwig Schlacher in Altenmarkt von seiner Mutter Valentina, geborene Grawatsch, entbunden. Er wuchs im wohlbestallten Elternhaus auf, besuchte die Volksschule zunächst in Altenmarkt, dann in Fürstenfeld und trat anschließend mit den ersten Schülern in die eben gegründete Landesbürgerschule zu Fürstenfeld ein. Danach besuchte er die Handelsschule Dr. Fink in Graz, von wo er, noch nicht 20-jährig, nach Weiz kam; mit unserem Ort verbanden ihn ja mehrfache verwandtschaftliche Beziehungen. Sein Fleiß, seine Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit mag den Initiator zur Gründung der Sparkasse in Weiz, Johann Pichler, nun sein erster Arbeitgeber, zu dem wohl nicht leicht gefassten Entschluss bewogen haben, nach dem Tod des bisherigen Buchhalters der Sparkasse Ludwig Schlacher die größ

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