Siemens: 125 Jahre Erfolgsgeschichte

12.05.2017

Seit 125 Jahren werden in Weiz Transformatoren gebaut. 1892 hat Franz Pichler den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Elektroindustrie in Weiz gelegt, aus der auch die heutige Siemens Transformers hervorging. Das feierte das Unternehmen mit einem offiziellen Akt und einem anschließenden großen Fest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weiz ist der weltweit größte Siemens Standort für den Bau und die Entwicklung von Transformatoren, die in der ganzen Welt zum Einsatz kommen. 80 Prozent der Ware wird exportiert, und das in mehr als 70 Länder. Gefertigt werden die Transformatoren in Weiz von rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - nicht in Serie, sondern in Handarbeit, wie der Konzern betont.

Erfolgreicher Standort

"Der Beginn der Stadt Weiz ist Franz Pichler", sagte Bürgermeister Erwin Eggenreich bei der hochkarätig besuchten Festveranstaltung. Dr. Stefan Pieper, der Leiter des Transformatorenwerks dankte vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: "Dass wir heute 125 Jahre feiern können, müssen wir unseren Kollegen dafür danken, dass sie so hervorragende Arbeit geleistet haben." Siemens sei innovativ und verbinde dies gleichzeitig mit Tradition, ist er überzeugt. Damit sei man in Weiz auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Die "explodierten Igel"

"Ohne die Transformatoren geht gar nichts", sagte Dr. Beatrix Natter, die Leiterin der globalen Transformatoren-Sparte bei Siemens, "Der ist überall drin, auch wenn wir auf das Handy schaun. Und Siemens war da von Anfang an dabei." Neue Entwicklungen, an denen Siemens aktuell in dieser Sparte arbeite, seien einerseits das Thema Digitalisierung, und auf der anderen Seite das Design der riesigen Bauelemnte. Denn die Transformatoren müssten nicht aussehen "wie ein explodierter Igel", scherzt Natter. Man arbeite deshalb an einem verbesserten Design.