Wärmepumpenförderung

Ziel der Wärmepumpenförderung:
Primärenergieeinsparung und keine Emissionen vor Ort. Die durch diese Maßnahme angestrebte Umweltwirkung zielt auf eine Reduktion des Treibhauseffektes; so kann mit einer Wärmepumpe, die monovalent betrieben wird, im Vergleich zu einer modernen Ölheizung eine 50%ige CO2 - Einsparung erreicht werden. Die Energieversorgung der Zukunft wird aus einem Spektrum erneuerbarer Energien bestehen. Um Solarenergie in Weiz zu forcieren, werden auch Photovoltaikanlagen direkt gefördert. Mit diesen beiden Maßnahmen sollen in Weiz konkrete Anreize geschaffen werden, daß der Energieeinsatz verringert wird und daß man sich verstärkt auf erneuerbare Energieträger umstellt.

Warum sind Wärmepumpen im monovalenten Betrieb umweltfreundlich?
Dazu ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:

  • Eine Wärmepumpe verbraucht in einem gut wärmegedämmten Einfamilienhaus pro Heizperiode ca. 4.500 kWh Strom.
  • Bei Annahme einer ein kalorischen Stromerzeugung werden dadurch 2.385 kg CO2 pro Jahr bzw. 71.550 kg CO2 in 30 Jahren verursacht.
  • Eine moderne Ölheizung verbraucht im gleichen Zeitraum 156.000 kg CO2 - das ergibt eine Einsparung von
    84.450 kg CO2 in 30 Jahren.

Förderbedingungen:

  • Wer kann diese Förderung beanspruchen:
    • private Haushalte
    • Gewerbebetriebe
    • landwirtschaftliche Betriebe

Förderungseinreichung:

  • Umweltbüro oder Stadtbauamt

Nachweis:

  • Rechnungskopie der Material- bzw. der Investitionskosten

Förderungshöhe:

  • 10% der anrechenbaren Investitionssumme höchstens jedoch € 872.07