Alfons Petzold (Pseudonym: De Profundis), * 24. September 1882 in Wien, † 25. Jänner 1923 in Kitzbühel,  österreichischer Schriftsteller.


Alfons Petzold war der Sohn eines sozialdemokratischen Leipziger Gastwirts, der wegen politischer Betätigung verhaftet, enteignet und aus Sachsen ausgewiesen worden war. 1882 kam dieser nach Wien, wo noch im gleichen Jahr sein Sohn Alfons geboren wurde. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation seiner Eltern war der junge Alfons Petzold trotz seiner schwachen Konstitution früh gezwungen, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Er begann eine Lehre in einer Metallschleiferei, die er jedoch abbrach. Danach übte er Hilfstätigkeiten aus und bildete sich durch intensive Lektüre weiter.



Petzold fand nach einer kurzen Phase der Begeisterung für die christlich-soziale Bewegung Karl Luegers und deutschnationale Ideen zur Sozialdemokratie. Nach dem

 

Altes RathausVerläßt man am unteren Ende den Hauptplatz Richtung Norden, so trifft man an der Ecke Klammstraße/Rathausgasse auf das alte Rathaus, welches bis 1910 Sitz der Gemeindeverwaltung war.


1556 begann die Weizer Bürgschaft mit dem Bau dieses Rathauses, in dem einst neben den Amtsräumen des Magistrats, der Kanzlei und dem Archiv auch die Marktschule untergebracht war, ehe sie in das Taborgebäude und später in das Schloß Radmannsdorf übersiedelte. Unter dem schmiedeeisernen Fenster des Erkers ist das Wappen der Stadt Weiz zu sehen.


Geschichte


In der Klammstraße steht noch das alte Rathaus, welches mit der Jahreszahl 1560 datiert ist. Es besitzt einen Eckerker mit dem für die Renaissa

Der Ritter Ratkiso, erster Gefolgsmann des Hochfreien Liutold III. von Gutenberg, leitete vermutlich das große Rodungswerk auf Weizer Boden. Sein Wirken erkennen wir zunächst in der Gründung des 1187 urkundlich erwähnten Dorfes, das uns im Namen Radmannsdorf auch in der Gegenwart geläufig ist und damals villa Ratenstorff genannt wurde. Es bestand aus zehn Huben in einer Zeile am linken, also ostwärtigen Ufer des Weizbaches. Die dazugehörige Gewannflur erstreckte sich bis an den Fuß des Weizberges.

Der Name Radmannsdorf ist ein ausgesprochener Dorfname, der sich ursprünglich nur auf das am linken Ufer des Weizbaches gelegene Dorf Radmannsdorf bezogen haben dürfte. Erst nachträglich wurde er auf die Burg am anderen Ufer des Weizbaches übertragen.


Diese Burg Radmannsdorf (später Alt-Radmannsdorf oder Ober-Radmannsdorf genannt) am rechten Ufer des Weizbaches, nicht weit vom so genannten Radmannsdorf

Ein die große S-Schleife des Schienenstranges der Steiermärkischen Landesbahnen querender Weg, dessen Name durch seine Lage begründet ist.



Am Bahndamm liegt an der der Strecke der Schmalspurbahn Weiz - Birkfeld, die am 15. Dezember 1911 in Betrieb genommen wurde.

Johann Baptist Metzler von Andelberg, * 1817, † 1870, Doktor der Medizin und Chirurgie, k. k. Bezirksarzt, Ehrenbürger von Weiz.



Außer seiner verdienstvollen Tätigkeit um das Allgemeinwohl auch als Korrespondent des steirischen Landesgeschichtsvereines und um die Sicherung von Geschichtsdenkmälern bemüht.



Die Andelberg-Gasse erhielt 1956 ihren Namen.
Anton Franz Lanner, * 28.12.1882 in Tollinggraben bei St. Peter (Steiermark), † 9.11.1924 in Peggau, Bauer und steirischer Landbund-Politiker (1882 - 1924).

Der aus Tollinggrabe bei St. Peter in Freienstein gebürtige Lanner war Landtagsabgeordneter und Bundesrat; er starb nach einem Verkehrsunfall. Als Bürgermeister-Stellvertreter von St. Peter, Obmannstellvertreter des Steirischen Bauernbundes (1920–1921), Obmann des Steirischen Bauernbundes (1921–1924),  Abg. zum Nationalrat (I. GP) ohne Klubzugehörigkeit (10.11.1920 – 20.11.1923) sowie Mitglied des Bundesrates ohne Fraktion (20.11.1923 – 9.11.1924) war Anton Lanner auch Verfasser verschiedener Artikel über landwirtschaftliche und politische Fragen.

Der Beschluss zur Benennung einer Straße nach Anton Lanner im Jahre 1930 war durch eine Absprache zwischen sozialdemokratischen und Landbund-Gemeinderäten gleichzeitig mit der Benennung

Anton Siuschegg, * 16.5.1875 in Weiz, † 13.11.1936 in Klagenfurt, Regimentstambour.



Am 16. Mai des Jahre 1875 war Johann Seyschegg, Schreiber beim k. k. Notar, und seiner Gattin Maria, Tochter des Mosdorferschen Schmiedgesellen Klösch, ein Sohn geboren worden: Antonius Johannes.



Anton Siuschegg erlernte zunächst das Hafnergewerbe und trat noch vor seiner Militärzeit in die Musikkapelle des Grazer Bürgerkorps ein. Allgemeiner Beliebtheit erfreute sich der junge, talentierte Musiker, der schon in Weiz das Flügelhorn meisterlich beherrschte und des öfteren Soli vortragen musste. Später gab es kein Instument, das der junge Künstler nicht kannte, und schon im Alter von zwanzig Jahren schrieb er beliebte Schrammelmusik. Die aktive Dienstzeit leistete Anton Siuschegg beim Infanterieregiment Nr. 27 ab; bald nach seiner militärischen Ausbildung ging ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung:
Ludwig AnzengruberLudwig Anzengruber, * 29.11.1839 in Wien, † 10.12.1889 in Wien, auch unter dem Pseudonym Ludwig Gruber, war ein österreichischer Dramatiker und Erzähler.



Als sein Vater 1844 starb, war Ludwig erst fünf Jahre alt. Seine Mutter schaffte es mit ihrer spärlichen Witwenpension von 166 Gulden und 40 Kreuzern den Sohn auf die Volksschule der Paulaner (1847-1850) und die Unterrealschule der Piaristen (1851-1853) zu schicken. 1856 nahm er eine Praktikantenstelle in der Buchhandlung Sallmeyer an, wo er sein gewaltiges Lesebedürfnis stillen konnte.



Nach einer schweren Typhuserkrankung beschloss Ludwig Anzengruber mit 19 Jahren Schauspieler zu werden. In den nächsten zehn Jahren versuchte sich Anzengruber als Berufsschauspieler, zog mit verschieden
Der auf der von Götzenbichl gegen Greith ziehenden Höhe führende Weg ist ein alter Verkehrsweg aus den Anfängen der Besiedlung des Weizer Landes und darf mit der Anlage des Castrum Wides (12. Jahrhundert) in Verbindung gebracht werden.

Leitet sich vom Flurnamen Unterau ab; die Oberau ist hangaufwärts westlich der Marburgerstraße.

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